Informationen zur Johanniskirche

  • Vor 1577 gehen die evangelischen Gögginger nach Täferrot zur Kirche.
  • Ab 1577 wird die katholische Nikolauskapelle durch beide Konfessionen genutzt. Die evangelische Kirchengemeinde Göggingen gehört aber nach wie vor zu Täferrot
  • 1876 kommt die evangelische Kirchengemeinde Göggingen zu Eschach.
  • 1892 plant Kirchenbaumeister Heinrich Dolmetsch eine evangelische Kirche für die Gögginger.
  • 1897 erfolgt die Grundsteinlegung erfolgt.
  • 1898 Einweihung durch Pfarrer Henninger. Die Baukosten betrugen 49000 Mark.
  • 1910 wird Göggingen endlich selbstständige Kirchengemeinde.
  • 1920 kommt die Leinzeller evangelische Kirchengemeinde dazu.
  • 1938 wird der Kirchsaal abgetrennt.
  • 1948 Überstreichung der Innenbemalung
  • 1966-68 Innen- und Außenrenovierung
  • 1973 In Leinzell wird das Käthe-Luther-Gemeindehaus gebaut
  • 1980 Erster eigener Pfarrer in Göggingen
  • 1985 Wiederherstellung des originalen Zustandes ohne Wandbemalung
  • 1998 Die Gögginger Kirchengemeinde feirt das 100-jährige Jubiläum der Johanniskirche

Architekt Heinrich Dolmetsch

  • Geboren am 24.01.1846 in Stuttgart

  • Gestorben am 25.07.1908 im Alter von 62 Jahren.

  • Kirchenbaumeister, Architekt, Kunsthandwerker

  • Werke:
    Von 28 ev. Kirchenneubauten, die von Heinrich Dolmetsch geplant und ausgeführt wurden, sind in unserer Nähe Großdeinbach und Lindach.
    In der Andreas-Kirche in Stuttgart-Uhlbach kann man noch die vollständige Innenbemalung, die bei unserer Kirche abhanden gekommen ist, sehen. Ebenso in der erst vor kurzem restaurierten Kirche in Oberrot im Landkreis Schwäbisch Hall und Wört-Aumühle (Bösen-Lustnau bei Ellwangen).
    Die Hauptwerke von Dolmetsch sind die Markuskirche und das heutige Furtbachkrankenhaus in Stuttgart, das als CVJM-Heim erbaut wurde

  • Weitere Informationen über Heinrich Dolmetsch finden Sie hier in Wikipedia.

  • Foto: Wikipedia

 

 

Geöffnete Johanniskirche

Foto: Clemens Weller

Die „Schlüsseldienstler“ – ein treues Team von Frauen und Männern aus unserer Kirchengemeinde – öffnen und schließen die Johanniskirche. Dank dieser freiwilligen Helfer/innen, die sich wöchentlich abwechseln, wurde und ist es möglich, das Gotteshaus täglich von 9.00 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit zu öffnen.

Kehren Sie ein in unsere Johanniskirche. Nehmen Sie sich eine kurze Auszeit von der täglichen Hektik, tanken Sie neue Kraft, durch die Ruhe, durchs Gebet, durch die Ausstrahlung des Raumes. Entzünden Sie am Altar eine Kerze, besichtigen Sie den historischen Chorraum mit seinen schönen Fensterbild. Sie sind herzlich eingeladen!

  • Öffnungszeiten:
    Täglich von 9.00 Uhr bis Einbruch der Dunkelheit (im Sommer bis 19 Uhr)